Wie mehrfach gewünscht, hier das interview mit der Süddeutschen Zeitung in voller Länge:
Woher kommst du?
Vom Schlesischen Tor in Kreuzberg. Wunderbare Gegend, und grade in rechter Laufweite zum Cafe Edelweiß im Görlitzer Park, wo ein paar Tage vorher die Märzsendung meiner Songwritershow TV Noir stattgefunden haben wird – http://tvnoir.de
Was willst du überhaupt hier?
Am 12. März veröffentlicht der große Matthias Kiefersauer seinen Film „Baching – oder drei Worte zuwenig“, zu dem ich den Titelsong beigetragen habe. Kiefersauer ist sonst eher im Komischen zuhause, hier ist ihm ein wunderschöner, ernster und berührender Film gelungen. Eine Woche vor dem Start packt Matthias einige Mitwirkende ein (Michael Fitz ist zum Beispiel glaub ich auch dabei) und zieht durch die schönsten Kinos von Bayern. Wir kucken mit dem Publikum schon mal vor. Am Dienstag den 10. 3. ist München dran – Mathäser!
Was bringst du uns mit?
Vermutlich ein paar Takte Musik – ist grade noch in der Planung aber ich geh mal davon aus dass wir entweder nach Film und den Worten der Hauptmacher noch Zeit haben für ein paar Songs im Kino – oder wir ziehen woanders hin und lassen den Abend ausklingen. Würden wir dann im Kino ansagen.
Welche/n Münchner/in würdest du gerne kennen lernen?
Nach den meisten zu urteilen die ich schon kenne, gerne ruhig alle. Wenn ich mir jemand bestimmten aussuchen muß würde ich vielleicht spontan die im Zaubern recht versierte Bedienung eines Müncher veganen Restaurants nennen, dessen Namen natürlich niemals über meine Lippen kommen wird.
München bei Nacht – wo geht’s hin?
Zunächst ins Restaurant „Saf“ im Zerwirkgewölbe am Marienplatz – wunderbare vegane Küche! Dann werde ich meinen Münchner Freund Christian Olufemi fragen wie’s weitergeht. Der weiß das.
Welches Klischee über München ist dir das liebste?
Dass es in jedem Sinne SCHÖN ist
Wann gehst du wieder?
Spätestens am Freitag den 13. muß ich zurück nach Berlin – da bin ich für ein Wohnzimmerkonzert gebucht mit dem grandiosen Leipziger Maler und Songwriter Peter Piek. Wohnzimmerkonzerte sind großartig.
Was müsste München tun, um euch zum Bleiben zu bewegen?
Einen großzügigen Umgang mit der Definition von „Bleiben“ pflegen – für eine Woche eine herrliche Stadt. Vielleicht auch: Warten. Bis ich bereiter bin für so viel SCHÖN die ganze Zeit. Ich bin ja in der Nähe aufgewachsen und kann mir schon vorstellen mal irgendwann wieder zurückzukommen.
Was soll Dir mal nachgesagt werden?
„Na guat, singa, des kona ned, aba an Fuimgschmack hat der! Sacklzement!“