Ich habe heute eine sehr höflich formulierte Mail mit der "Bitte um Stellungnahme" erhalten:
Durch Zufall bin ich heute in Youtube auf das
Lied, Tex -- ‘Nichts von Dir’ gestoßen.
Ich möchte gerne Tex mit dieser Mail fragen, woher denn der Songtext stammt.Der Originaltext, bzw. Gedicht "ähnelt" dem Song etwas sehr..
Und stammt in der nachstehenden Fassung ca. aus September/Oktober 2008,
öffentlich gebloggt aus meinem Chatprofil.
Carsten M. war bei TV Noir auf dieses Video gestossen:
und jetzt kommts:
Hier der Vergleich von meinem Song "Nichts von Dir" mit Carstens Gedicht "Unsichtbar":

The Shootout!
Jetzt seid Ihr dran: Welcher Song ist das Original? Wer findet Beweise? Fingerabdrücke? Sprachanalysen? Bitte sachdienliche Hinweise an jede Polizeidienststelle hier als Kommentar!






Thomas Kienzle
24. October 2009 | 15:291
Das ist ja ein witziger Zufall mit dem Gedicht, na das Lied gibt es wirklich schon ewig, Konzert im tutzinger Keller 2000 oder 2001 würde ich tippen habe ich das zum ersten mal gehört. Vielleicht habt ihr beide ein ähnliches Reimzentrum im Gehirn? Ähnliche sozialisation mit einem gleichen Kinderliederbuch? Wie lustig!
Schönen Gruß,
Tommi
Agi
30. September 2009 | 09:452
ich meine mich sogar zu erinnern, das lied erstmals 1996 im zeltlager lindenbichl gehört zu haben, als tex es in einer leicht abgewandelten form für ein geburtstagskind zum besten gab mit den zeilen:
“und heute, grad heute, wirst du alt…”
Severa
29. September 2009 | 21:213
Ich finde die Ähnlichkeit auch echt krass, das ist fast schon unmöglich. Aber ich würde sagen, eben nur fast, und ich glaube nicht, dass Carsten von Tex oder umgekehrt geklaut hat.
Bei mir ist es auch so wie bei Lucas von Gwinner, dass ich automatisch den Tex’ text weiterdenke.
Ich denke, die ganze Geschichte ist ein riesiger, merkwürdiger Zufall.
Lucas von Gwinner
29. September 2009 | 14:534
Hey Carsten,
nicht das Du hier den falschen Eindruck bekommst. Die ganzen Kommentatoren sind absolute Langzeit-Fans und da “Nichts von Dir” einer der Uralt-Longtime-Klassiker von Tex sind, äußern die sich auch alle so perplex kopfschüttelnd. Mir gehts ja auch so: Ich kann Dein Gedicht gar nicht richtig erfassen, weil ich die übereinstimmenden Textzeilen im Kopf schon wie im Liedtext weiterdenke während es in Deinem Gedicht anders weitergeht. So sehr hat sich der “Nichts von Dir”-Song ins Hirn gegraben.
Wenn Du wirklich nicht geahnt hast, wie lange es diesen Song bereits gibt – und davon geh ich mal aus – verstehe ich gut warum Du nachgefragt hast: Die Übereinstimmungen sind einfach zu deutlich um zu glauben sie wären unabhängig voneinander entstanden.
Und zur Frage warum Tex den Song geschrieben hat. Ich tippe auf eine der folgenden Antworten:
a) Es war eine hoffnungslos romatische Reaktion auf eine Fernbeziehung
b) Tex wollte mit einem total romantischen Text Frauen beeindrucken
c) a b
Aber dazu kann er ja selbst Stellung beziehen.
Verwunderte Grüße,
Lucas
Goldfain
29. September 2009 | 12:005
Tex, du solltest übrigens den Song upgraden. Heute heisst es nicht mehr “Briefkasten”, sondern “Mailbox”. Allerdings ist der Zustand “Doch die Mailbox ist leer” heutzutage kaum vorstellbar:)
Carsten
29. September 2009 | 08:366
Ich habe vor einiger Zeit, mag es ein Jahr her sein, Deinen Y.Channel abonniert. Ansonsten bist Du für mich vorher, auch wenn Dich das jetzt schmerzt, unbekannt gewesen
Insofern ist es eher auszuschließen, dass ich Passagen, oder Fragmente von Deinem Song kannte, weshalb ich ja auch diese Mail schrieb. Auch nichts für Ungut, Tex, da lag einfach der Verdachtsmoment nah. Weiter weiß ich genau in welcher Situation das Gedicht entstanden ist. Dass der Song jetzt, wie belegt, wesentlich älter ist erstaunt mich, hat mich aber auch wiederrum ruhig schlafen lassen.
Gruß
das malte
29. September 2009 | 06:177
also in meinem rieeeesigen tex-archiv habe ich folgende bemerkung von martin poschauko gefunden:
“Die “Tex Hindenburg” ist das erste (inoffizielle) Album, das es von Tex gibt. Enstanden ca. 1997. ”
und auf selbiger findet sich: *trommelwirbel* nichts von dir!
tex
28. September 2009 | 22:518
Schade dass es so schnell aufgelöst wurde, ich hatte mich noch auf so ein Skat-mäßiges Belegduell gefreut – “April 2008″ – “Mehr” – “Dezember 2007″ – “Ich bin weg”.
Aber das ist schon krass, mit mehreren und so langen identischen Passagen, und das offensichtlich komplett unbewußt, freiwillig läuft man ja nicht unbedingt so ins Messer. Bei der Gelegenheit, Carsten, nichts für ungut, ich finds wirklich vor allem erstaunlich! Und hab genau die Frage, die Du ursprünglich hattest – kannst Du Dir denn erklären ob/wie Du den Song gehört haben könntest?
Carsten
28. September 2009 | 22:209
Nein, ich kenne Deine Gefühle nicht, muss auch nicht sein, wirklich.
Urheberschaft hin oder her, ich wollte lediglich geklärt wissen, woher es stammt. Ist denn die normale Nachfrage, so eine Art “Unding”?
Und das Thema mit dem lybischen System ist ja zugegeben eine verzwickte Sache – ist aber hier völlig auszuschließen.
tinsenbert
28. September 2009 | 22:1610
internet…
was auch lustig ist, zuerst einen text kopieren, nachdem aufgelöst wurde darüber zu meckern wie unansehnlich dieser ist.
Daniel Kruse
28. September 2009 | 22:0311
Also erstens mal: was is denn das da für ein Layer-Programm-Dingsda, die Markierungen helfen ja keinem weiter richtig. Und dann seid ihr entweder im Geiste kosmisch verbunden oder einer hat abgeschrieben, weil zwei Passagen sind ja nun wirklich hochähnlich. Carsten, wer weiß, kennste das Gefühl, wenn man einen Song vorsingt und kurz darauf kommt er im Radio? Womöglich hörtest du Tex schon im vorigen Leben und bist deshalb jetzt felsenfest von deiner Urheberschaft überzeugt…
Carsten
28. September 2009 | 21:4612
O.k. , 2001 ist ´ne Ansage. Älter als Mitte 2007 ist mein Gedicht in keinem Fall. Ich habe auch nicht gesagt, dass er es nötig hätte.
(Auch wenn das Lied, bzw. der Textfluss nicht gerade sonderlich ansehnlich ist.)
Briefkasten…schüttel…
niko
28. September 2009 | 21:3713
also… nachdem ich weiß das dieses lied schon ca 2001 – hab die hülle gerade nicht vor mir – auf dem roten album vom texo zu hören war (und das publikum bei dieser live-version mitgesungen hat – was darauf hindeutet das es noch älter ist), ist die sache mit dem blog von 2007 nicht gerade die beste basis für einen plagiatsvorwurf
und mal abgesehen davon: so schätze ich den tex wirklich nicht ein, das hat er auch gar nicht nötig bei all seinen anderen schönen und genialen texten…
Niggo Friggie
28. September 2009 | 21:2914
Vielen vielen Dank….es ruft schallendes Gelächter und Gelache in mir hervor! Ich kenne “Nichts von dir” schon seid Uhrzeiten. Ich bin 27 Jahre alt und wenn ich mit 13 nur hätte krabbeln können, dann könnte ich jetzt schreiben, dass ich das Lied aus meiner Krabbelphase kenne. Und da ich nicht rauche, kann ich leider auch nicht behaupten, dass ich das Lied in der Zeit gehört habe, in der ich noch nicht geraucht habe…..beste Grüße und viel Vergnügen, der Niko
Carsten
28. September 2009 | 21:2415
Da wegen dem Briefkasten nun der Welterfolg leider ausbleibt, darfst Du den Song, das Gedicht, und weitere Tantieme gerne beanspruchen.
Aber erzähl uns allen doch nun noch, aus welchem Anlaß der Song ursprünglich geschrieben wurde.
tex
28. September 2009 | 21:1616
Oh je – gemerkt! Die Briefkastengeschichte ist tatsächlich nicht der Höhepunkt. Aber jetzt noch mal zurück zum Rauskriegen: Hast du vielleicht schon früher mal den Text irgendwo gepostet? Oder mit jemandem besprochen? Also, deutlich früher?
Carsten
28. September 2009 | 21:0717
Hi Tex.
Ein ‘Nachfragen’ zum Ursprung Deines Songs wird ja wohl noch erlaubt sein.
Schade, dass Dir dazu nichts Näheres einfällt.
Es stört mich auch nicht weiter, den Text derart öffentlich zu sehen,
oder besser gesagt zu hören. Ist gut geworden! (Auch wenn die Passage mit dem Briefkasten etwas gewöhnungsbedürftig ist).
Ich kann heute eh nicht mehr nachhaltig belegen, wann genau ich ihn öffentlich gestellt habe. Insofern…
http://www.spin.de/hp/Acoustics/blog/id/7726542
Carsten