Oct 13 2009

Stiller Raum

tex | Allgemein | 0 Kommentare

Hier das Lied das ich für Baching adaptiert habe, den Film von Matthias Kiefersauer. Ursprünglich ist das Bassthema fürs Piano geschrieben, aber ich finde es funktioniert ganz gut mit dem Cello. Schade dass eine Kamera ausgefallen war.

Hat mal wieder eine ganze Weile gedauert bis ein Stück fertig war, wie das halt manchmal vorkommt. Freu mich aber sehr über die Umsetzung mit Ladis am Cello und Mark am Piano. Am anfang muß es natürlich "dafür bin ICH zu lang wach", nicht du, heißen!

Ich habe heute eine sehr höflich formulierte Mail mit der "Bitte um Stellungnahme" erhalten:

Durch Zufall bin ich heute in Youtube auf das
Lied, Tex -- 'Nichts von Dir' gestoßen.
Ich möchte gerne Tex mit dieser Mail fragen, woher denn der Songtext stammt.

Der Originaltext, bzw. Gedicht "ähnelt" dem Song etwas sehr..
Und stammt in der nachstehenden Fassung ca. aus September/Oktober 2008,
öffentlich gebloggt aus meinem Chatprofil.

Carsten M. war bei TV Noir auf dieses Video gestossen:

und jetzt kommts:

Hier der Vergleich von meinem Song "Nichts von Dir" mit Carstens Gedicht "Unsichtbar":

 

The Shootout!

Jetzt seid Ihr dran: Welcher Song ist das Original? Wer findet Beweise? Fingerabdrücke? Sprachanalysen? Bitte sachdienliche Hinweise an jede Polizeidienststelle hier als Kommentar!

Vorhin hab ich mit Moses Pelham telefoniert, der ja mit mir zusammen am Sonntag bei TV Noir zu GAst ist, er berichtet, dass es seine Version von "Weh Tun" auf die neue Glashaus Platte "NEU" geschafft hat. Große Ehre für mich!

Mo

Noch ein schönes Konzert in Bayern: Sonntag in Murnau! Ein Benefizfestival am wunderschönen Staffelsee

Tex
Sonntag 26. Juli 2009/Obere Bühne/ab 19.45 Uhr

Der aus Starnberg stammende und nun in Berlin ansässige Solokünstler Tex (alias Christoph Drieschner) ist nicht nur Moderator der Kreuzberger Web-2.0-Show "TV Noir", einer Songwriter Wochenschau, und schreibt Filmmusik (zuletzt eine Adaption von Rio Reiser’s "Stiller Raum" im Film "Baching" von Matthias Kiefersauer). Denn er beglückt die Welt auch mit ziemlich gutem Songwriting: Seine Musik schlägt die Brücke zwischen radioheadscher Komplexität und der Intimität und Direktheit von Leonard Cohen; die kraftvollen, bilderreichen und berührenden Texte verbinden die Melancholie von Element of Crime mit dem Geist und Witz von Wir sind Helden und Rio Reiser. Neugierig geworden? Zu erleben am Sonntagabend beim kultURKNALL auf der Seehauser Bühne.

http://blog.texorama.de/

http://www.myspace.com/texomania  

Mehr unter

kulturknall.de

 

Bin ja nicht so Festival-Kompatibel, aber dieses Wochenende sind zwei sehr schöne! Beide lustigerweise mit Michael Fitz, einem der Hauptdarsteller beim Film Baching; er ist auch oft dabei gewesen bei unseren lustigen Promo-Auftritten für den Film. Freu mich, Euch da zu sehen!

 

LIVE: MICHAEL FITZ.

 

Bandlink:
MICHAEL FITZ.
 

 

 

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Freitag, 24.07.2009

MICHAEL FITZ + Tex

free & easy festival 2009 im Rahmen der Stadtteilwoche Neuhausen-Nymphenburg

MICHAEL FITZ.

Free and Easy

NACKERT TOUR

Genre: Liedermacher
Location: Kino-Area

Nach seinem ersten bayerischen Mundart-Album „HOAM“ und dem gleichnamigen Live-Programm, mit dem er 2005 bis 2007sehr erfolgreich (nicht nur im süddeutschen Raum) unterwegs war, hat der 50jährige Schauspieler (Deutscher und Bayerischer Fernsehpreis) und Musiker nun endlich das angepackt, was ihn als Künstler schon lange gereizt hat.
Michael Fitz solo: ganz allein, nur mit Gitarre. Seine Songs: pur, direkt, schnörkellos und quasi ohne Netz und doppelten Boden. Manchmal witzig, ironisch und dann wieder tiefsinnig und melancholisch – wie im richtigen Leben.
"Nackert" ist eine konsequente Weiterentwicklung des Vorgänger-Programms "Hoam". Wieder geht es ihm dabei vor allem um die Gefühlswelten von Männern, also auch um seine eigenen. Sanft und behutsam entblättert er die vielfältigen Ängste, mit denen Männer täglich kämpfen. Vor Gefühlen, vor Hingabe, vor Verantwortung. Seine ohnehin berührenden Lieder gewinnen durch die Intimität des Soloauftritts eine zusätzliche Intensität. Fitz legt den Nerv frei und scheut sich nicht davor, die Schmerzgrenze zu überschreiten. Weil er nicht nachlässt, immer weiter geht, weiter fragt. Es ist eine Gratwanderung. Aber Fitz ist das recht. Er will sich zumuten. So ist er eben. (Fränkische Nachrichten 3.4.2008)

Tex

Da sind einmal seine eigenen Songs: In der Musik ein Brückenschlag zwischen radioheadscher Komplexität und der Intimität und Direktheit eines Leonard Cohen; die kraftvollen, bilderreichen und berührenden Texte wiederum verbindet die Melancholie von Element of Crime mit dem Geist und Witz von Wir sind Helden und Rio Reiser.

Außerdem Tex’ Rolle als Inspiration und Referenz für andere Künstler; so führt die Band "Juli" seine Songs als Motivation an, seinerzeit ins deutschsprachige Fach zu wechseln; auch der Name Juli ist eine Hommage an Tex’ gleichnamigen Song.

freeandeasy

  • Eintritt frei!
Einlass: 19.00 / Beginn: 20.00/ Location:
Vorverkauf: € / Abendkasse: 00 €

Veranstalter: Backstage Concerts GmbH

 

 

Es ist ja schon lang kein großes Geheimnis mehr dass Myspace doof ist, aber Angelika Express ist die erste befreundete Band, die tatsächlich geht (von Alin Coen’s kurzabwesenheit abgesehen). Ich pflege meine Seite auch schon lange nicht mehr wirklich, aber fühl mich auch nicht so ganz wohl beim Gedanken, ganz zu gehen.

Robert hat natürlich völlig recht: Werbung nervt, Murdoch nervt, Interface nervt total, und nicht zuletzt kuckt keiner mehr: Alleine mein "Wenn Sie lacht" auf TV Noir kucken jeden Tag deutlich mehr als alle Myspace Songs zusammen.

Aber die de-facto-Standardisierung, die mit Myspace gekommen ist, hat schon auch ganz schlichte schnöde Bequemlichkeitsvorteile. Für die Kandidatensuche für TV Noir wühlen wir uns ja öfters durch hunderte von Profilen oder Websiten, und da find ich es schon einfach super angenehm, sofort genau zu wissen, wie ich was hören kann, in welchem umfeld sich der künstler wohlfühlt, ob das jemanden interessiert, etc. Und zu der Zeit wo ich noch aktiv Myspace genutzt habe, sind Kontakte enstanden die mir heute sehr wichtig sind: Katja Kuhl zum Beispiel, die später das Video zu "Ich falle" gedreht hat, oder Moses Pelham, der im September bei TV Noir zu Gast sein wird.

Ich verbringe meine Onlinezeit wie ihr alle auch eher auf Facebook und Twitter, aber so richtig gehen werd ich dann wohl als vorletztes. Aber nicht ohne vorher noch Tom (der dann das Licht ausmacht) per Kommentar zu bitten für mich zu VOTEN VOTEN VOTEN!

Ich spiele mit dem fantastischen Spaceman Spiff und der großartigen Maria Wegmann im Cairo, morgen! Bei schönem Wetter im Innenhof. Gut.

Spaceman Spiff: “10 finger, eine gitarre, eine stimme und texte, irgendwo zwischen
achterbahn, schokokuchen und dem ganz normalen leben eines anfangzwanzigers…

Maria Wegmann: Das Lernen von Klavierstücken sah sie schon immer als etwas eher Lästiges an und ließ ihre Notenbücher kurzerhand in der Ecke liegen. Inzwischen spielt sie ihre eigenen Sachen, mal verträumt, mal lebendig. …natürlich ohne Noten im wunderbaren Wissen, dass sie niemand korrigieren kann.

Beginn: 19:30, Eintritt: 5,- €, Vorverkauf: 0,- €

Nette fotos von der Klassenfahrt, in denen die STimmung gut rüber kommt. Rosenheim war erst mal das letzte Event wo ich dabei war,  war super organisiert und besonders nett.

Hier alle Bilder.

Thomas Unger, Bernadette Heerwagen, Matthias Kiefersauer

 

Tex, Matthias Kiefersauer

Wie mehrfach gewünscht, hier das interview mit der Süddeutschen Zeitung in voller Länge:

Woher kommst du?

Vom Schlesischen Tor in Kreuzberg. Wunderbare Gegend, und grade in rechter Laufweite zum Cafe Edelweiß im Görlitzer Park, wo ein paar Tage vorher die Märzsendung meiner Songwritershow TV Noir stattgefunden haben wird – http://tvnoir.de  

Was willst du überhaupt hier?

Am 12. März veröffentlicht der große Matthias Kiefersauer seinen Film „Baching – oder drei Worte zuwenig“, zu dem ich den Titelsong beigetragen habe. Kiefersauer ist sonst eher im Komischen zuhause, hier ist ihm ein wunderschöner, ernster und berührender Film gelungen. Eine Woche vor dem Start packt Matthias einige Mitwirkende ein (Michael Fitz ist zum Beispiel glaub ich auch dabei) und zieht durch die schönsten Kinos von Bayern. Wir kucken mit dem Publikum schon mal vor. Am Dienstag den 10. 3. ist München dran – Mathäser!  

Was bringst du uns mit?  

Vermutlich ein paar Takte Musik – ist grade noch in der Planung aber ich geh mal davon aus dass wir entweder nach Film und den Worten der Hauptmacher noch Zeit haben für ein paar Songs im Kino – oder wir ziehen woanders hin und lassen den Abend ausklingen. Würden wir dann im Kino ansagen.  

Welche/n Münchner/in würdest du gerne kennen lernen?  

Nach den meisten zu urteilen die ich schon kenne, gerne ruhig alle. Wenn ich mir jemand bestimmten aussuchen muß würde ich vielleicht spontan die im Zaubern recht versierte Bedienung eines Müncher veganen Restaurants nennen, dessen Namen natürlich niemals über meine Lippen kommen wird.  

München bei Nacht – wo geht’s hin?  

Zunächst ins Restaurant „Saf“ im Zerwirkgewölbe am Marienplatz – wunderbare vegane Küche! Dann werde ich meinen Münchner Freund Christian Olufemi fragen wie’s weitergeht. Der weiß das.  

Welches Klischee über München ist dir das liebste?  

Dass es in jedem Sinne SCHÖN ist  

Wann gehst du wieder?  

Spätestens am Freitag den 13. muß ich zurück nach Berlin –  da bin ich für ein Wohnzimmerkonzert gebucht mit dem grandiosen Leipziger Maler und Songwriter Peter Piek. Wohnzimmerkonzerte sind großartig.  

Was müsste München tun, um euch zum Bleiben zu bewegen?  

Einen großzügigen Umgang mit der Definition von „Bleiben“ pflegen – für eine Woche eine herrliche Stadt. Vielleicht auch: Warten. Bis ich bereiter bin für so viel SCHÖN die ganze Zeit. Ich bin ja in der Nähe aufgewachsen und kann mir schon vorstellen mal irgendwann wieder zurückzukommen.  

Was soll Dir mal nachgesagt werden?  

„Na guat, singa, des kona ned, aba an Fuimgschmack hat der! Sacklzement!“

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